Flüssiggastank für Industrie und Gewerbe – Großbehälter

Gelber Flüssiggas Großtank für Industrie und Gewerbe mit 30 Tonnen

Flüssiggastanks für die Industrie ersetzen gerade viele Heizöl- und Kohle-Anlagen und in eigen Fällen sogar auch die Erdgasversorgung (insbesondere bei teuren, selten genutzten Lastspitzen). Gerade in der Industrie und im Gewerbebereich wird dann nicht mehr mit Haushaltsanlagen bis 2,9 Tonnen Fassungsvermögen gearbeitet sondern mit großen Flüssiggas (LPG) Lagertanks bis hin zu einer Fassungsvermögen von 400.000 Litern und mehr. Die meisten Interessenten mit denen wir sprechen, kommen aus der Industrie – insbesondere aus den Branchen Mineralöl, Chemie, Pharmazie, Nahrungsmittel- und Papierindustrie sowie Anlagenbau und Umwelttechnik. Aber auch die Energiewirtschaft und landwirtschaftliche Großbetriebe wählen diese großen Flüssiggasbehälter.

Die Themen im Überblick:

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Einsatzzweck großer Flüssiggastanks

Im Prinzip gibt es Flüssiggastank in jeder beliebigen Größe ab 2,9 Tonnen. Wobei wir empfehlen möglichst lang zu versuchen den Energiebedarf mit einem unterirdischen 2,9 Tonnen Gastank zu decken. Wenn die Entnahmeleistung nicht mehr ausreicht, einen Verdampfer hinzuzubauen und erst wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist, auf einen 30 Tonnen Gastank mit 62.000 Litern Füllvolumen zu wechseln. Diese Größe macht deshalb Sinn, weil ein großer Tankwagen seine rund 20 Tonnen Füllvolumen einfach vollständig in den Großtank füllen kann. Dies führt zu einer sehr wirtschaftlichen Beschaffung, was sich in niedrigen Betriebskosten niederschlägt.

Große Flüssiggastanks werden nur noch unterirdisch genehmigt. Also in einer unterirdischen Grube oder einer Hünengrablagerung. Die Isolierung ist wie bei den kleineren Gastanks auch in der Regel aus Bitumen oder einer Epoxidharz-Beschichtung.

Industrie Flüssiggastanks Größen Tabelle

Flüssiggastanks Industrie
Volumen (Liter) Volumen (Tonnen) Durchmesser Länge
10.000 Liter  ~5 Tonnen 1.600 mm 5.300 mm
12.500 Liter ~ 6,25 Tonnen 1.600 mm 5.500 mm
25.000 Liter ~ 12,5 Tonnen 2.000 mm 8.500 mm
32.000 Liter ~ 16 Tonnen 2.000 mm 10.500 mm
50.000 Liter  ~ 25 Tonnen 2.500 mm 11.300 mm
61.800 Liter ~ 30 Tonnen 2.500 mm 13.200 mm
100.000 Liter ~ 50 Tonnen 3.000 mm 15.100 mm
120.000 Liter ~ 60 Tonnen 3.000 mm 18.000 mm
170.000 Liter ~ 85 Tonnen 3.000 mm 25.650 mm
200.000 Liter ~ 100 Tonnen 3.000 mm 29.350 mm
450.000 Liter ~ 220 Tonnen 4.200 mm 33.850 mm

Flüssiggas Großtank Vorschriften

Flüssiggastanks bis 2,9 Tonnen sind bundesweit genehmigungsfrei aufzustellen. In manchen Wasserschutzgebieten oder Hochwassergebieten muss man eine Auftriebssicherung oder Schwemmgutsicherung nachweisen, die Aufstellung an sich ist aber in der Regel möglich. Diese nennt man Flüssiggasanlagen der Gruppe 0.

Die Vorschriften für größere Gastanks für Industrie und Gewerbe unterscheiden sich einmal im Hinblick auf die Größe des Gastanks und einmal im Hinblick auf die Gasentnahme. Flüssiggas kann man aus dem Flüssiggastank gasförmig entnehmen oder in flüssiger Form – der Flüssigphase. Wie Sie das Flüssiggas entnehmen, hängt in der Regel vom Verbrauchsgerät, dessen Leistungsaufnahme und der Dauer der Entnahme ab. Natürlich sind die Anforderungen und Vorschriften bei einer Entnahme aus der Flüssiggphase wesentlich höher als bei der Entnahme aus der Gasphase.

Folgende Kategorien unterscheidet man in der Projektierung:

Vorschriften und Genehmigungsverfahren
Flüssiggasanlagen Lagermenge Entnahmeart
Gruppe A < 3 – 200 Tonnen Gasphase
Gruppe B 3 – 30 Tonnen Flüssigphase
Gruppe C 30 – 300 Tonnen Flüssigphase
Gruppe D > 200 Tonnen Flüssigphase

Flüssiggastank Großtank Projektablauf

Wie immer bei solchen Projekten empfehlen wir auf Unternehmen zu Vertrauen, deren Kerngeschäft das aufstellen solcher Gastanks ist.

1. Vorarbeiten und Planung

  • klären der technischen Voraussetzungen
  • Rahmenbedingen und gesetzlichen Regelungen
  • Grobe Kostenplanung

2. Detailplanung

  • Zeichnungen, Schemata
  • Material und Produktauswahl
  • Detail-Projektablaufplan
  • Vorbereitende Behördenkommunikation

3. Projekt-Umsetzung

  • Bauvorbereitung
  • Lieferung
  • Anlageninstallation
  • Inbetriebnahme
  • Behördenkommunikation

4. Projekt Abschluss

  • Abnahme
  • ggf. Optimierung

Flüssiggastank Großtank Erlaubnis- und Genehmigungsanträge

Für einen Flüssiggas Großbehälter benötigen Sie einige Genehmigungen. Umwelteinwirkungen, Brandschutz, Explosionschutz (Ex-Zonen) und Gefährdungen müssen betrachtet sowie und Notfall- Prüfungs- und Schulungspläne erstellt werden. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Dokumente.

BImSchV & Erlaubnisanträge

Flüssiggastanks mit einem Füllvolumen größer 3 Tonnen gehören zu den genehmigungsbedürftigen Anlagen gemäß der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen – 4. BImSchV in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2017.

Das Bundes-Immissionsschutzgesetz hat zum Ziel negative Umwelteinwirkungen in Luft, Wasser und Boden zu vermieden oder vermindern. Meist wird bei den Verfahren nach „mit Öffentlichkeitsbeteiligung (Verfahrensart G) ohne Öffentlichkeitsbeteiligung vor (Verfahrensart V) unterschieden. Selbstverständlich ist das Verfahren ohne Öffentlichkeitsbeteiligung, auch vereinfachtes Verfahren genannt wesentlich einfacher, aber trotzdem aufwendig.

Vor Baubeginn müssen Erlaubnisanträge und Genehmigungsanträge ausgearbeitet, Zeichnungen erstellt, eine genaue Betriebsbeschreibung erarbeitet und dokumentiert werden sowie bei den zuständigen Behörden eingereicht werden. Wie so oft ist es gut, wenn der Partner, der einen begleitet das schon einige Male gemacht hat. Gerade weil sich die Anforderungen für Flüssiggas Großtanks immer wieder ändern, ist es wichtig einen Partner zu haben, der sich damit auskennt. Selbst wenn Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite haben, der die Behördenanforderungen gut kennt, sollten knapp ein halbes Jahr einplanen bis Sie alle Genehmigungen haben.

Gefährdungsbeurteilungen

Selbstverständlich muss für eine Flüssiggasanlage ein Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Der Arbeitgeber oder von ihm nach § 7 ArbSchG beauftragte und befähigte Personen müssen grundsätzlich vor Beginn der Arbeiten und in ausreichenden Abständen die Arbeitsbedingungen bewerten.

Explosionsschutzdokumente (EX-Schutz Dokumente)

Der Betreiber einer Flüssiggasanlage (in der Regel der Arbeitgeber) muss bei der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung zudem ein Explosionsschutzdokument erstellen. Dies ergibt sich aus der Gefahrstoffverordnung.

Dokumentation der Anlage

Die Anlagendokumentation ist ein wesentlicher Teil der Genehmigung und wichtig für den weiteren Betrieb der Flüssiggasanlage und

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