LNG Tankstelle kaufen: Kosten, Vorschriften, Ablauf

LNG Tankstelle

LNG Tankstellen versorgen PKWs, Busse und LKWs mit verflüssigtem Erdgas. Der Brennstoff, der schon lange Nummer Eins in deutschen Heizungskellern ist, gewinnt nun auch im Transportbereich immer mehr an Beliebtheit. Denn LNG verbrennt vergleichsweise sauber. Das verflüssigte Gas ist reichlich verfügbar und der Staat fördert die Anschaffung von LNG angetriebenen Fahrzeugen mit hohen Zuschüssen. Transportunternehmen und Spediteure mit großem Fuhrpark können dabei selbst eine LNG-Tankstelle kaufen. Wie die Technik funktioniert, wann die Anschaffung infrage kommt und was bei Planung, Installation sowie Betrieb zu beachten ist, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

✅ Aktualisiert am 04.08.2020

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Die Themen im Überblick

LNG Tankstellen in Deutschland

In der folgenden Übersicht finden Sie eine LNG-Tankstellen-Deutschland-Karte. Verzeichnet sind alle geöffneten LNG-Tankstellen Standorte in Deutschland. Die LNG Tankstellen in Planung haben wir noch nicht eingetragen, da sich die Genehmigungsverfahren wegen der Corona-Krise ein wenig verlängert haben. Mit den geplanten LNG Tankstellen wir sich die Anzahl der LNG Tankstellen in Deutschland bis 2025 auf 200 erhöhen. Aktuell sind mehr als 40 Tankstellen in Betrieb.

      Was ist LNG und warum lohnt sich eine LNG Tankstelle?

      Wirft man einen Blick auf den Straßengüterverkehr, fällt auf, dass dieser fast komplett auf dieselbetriebenen Fahrzeugen basiert. Verflüssigtes Erdgas, das Lastkraftwagen bereits heute an LNG Tankstellen kaufen können, bietet dazu eine leistungsstarke und umweltschonende Alternative. Aber was ist LNG eigentlich? Wo kommt der Brennstoff zum Einsatz und warum fördert die Politik das verflüssigte Erdgas im Güterverkehr?

      LNG: Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

      LNG steht für Liquefied Natural Gas (auf Deutsch: Verflüssigtes Erdgas) und ist ein flüssiger, farb- sowie geruchloser Brennstoff. Das Medium ist weder toxisch noch karzinogen. Tritt es aus einer Tankanlage aus, verdampft es unter Umgebungsbedingungen und entweicht. Der Energieträger ist damit anders als Diesel auch nicht wassergefährdend. In der dampfförmigen Phase bildet sich zusammen mit Luft jedoch eine explosive Atmosphäre – die Gaskonzentration muss dazu zwischen 5 und 15 Vol.-% liegen. Anders als bei Diesel ist die Selbstentzündungstemperatur von LNG höher. Sie liegt bei etwa 580 Grad Celsius. Zum Vergleich: Diesel entzündet sich bereits bei etwa 220 Grad Celsius selbst. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten LNG Eigenschaften im Überblick.

      Kriterium Eigenschaft
      Dichte (LNG) 450 kg/m³
      Dichte (Erdgas) 0,8 kg/Nm³
      Brennwert (LNG) 15 kWh/kg
      Heizwert (LNG) 13,5 kWh/kg
      Vergleich Brennwert Diesel 12,61 kWh/kg
      Zündgrenze 5 bis 15 Vol.-% in Luft
      Typische Zusammensetzung 92 % CH4, 7 % C2H6, 0,5 % C3H8, 0,5 % N2
      Relevante Brennstoff-Norm DIN EN ISO 16903

      LNG ist ein besonders reiner Kraftstoff mit einer hohen Energiedichte. So ist der Brennwert um etwa 2,4 kWh/kg höher als bei Diesel. Das heißt: Aus der gleichen Masse an Brennstoff lässt sich mehr Energie gewinnen. Das kommt der Reichweite und der Leistungsfähigkeit von Bussen sowie Lastkraftwagen zugute. Darüber hinaus besteht verflüssigtes Erdgas durch den speziellen Aufbereitungsprozess fast ausschließlich aus Methan. Verunreinigungen sind nur in geringem Maße zu finden, wodurch der Kraftstoff sauber und umweltfreundlich verbrennt.

      LNG für die Tankstelle: Herstellung und technische Alternativen

      Das verflüssigte Erdgas lässt sich aus fossilen und regenerativen Quellen herstellen. Denn es basiert auf Erd- oder Biogas. Auf die Förderung der Rohstoffe folgt die Verflüssigung. Dabei kühlen industrielle Anlagen das Gas auf unter -162 °C ab. Es geht in die flüssige Form über und schrumpft um den Faktor 600. Das heißt: Aus einem Kubikmeter LNG von der Tankstelle lassen sich etwa 600 Kubikmeter Erdgas gewinnen. Die große Volumenänderung ist Voraussetzung für den nächsten Schritt von der Quelle zur LNG Tankstelle: Den Transport oder die Zwischenlagerung. Ersteres funktioniert in der Regel mit großen Seefrachtern, Zügen oder Tankwagen. Letztere befördern den Energieträger zur LNG Tankstelle, an der Busse und Lastkraftwagen den Kraftstoff tanken können.

      Übrigens: Neben LNG gibt es an einigen Tankstellen auch CNG. Dabei handelt es sich um komprimiertes Erdgas. Nötig sind dabei etwa 200 bis 300 bar. Die Herstellung des Kraftstoffs erfolgt in der Regel direkt an CNG Tankstellen. Diese sind an das Erdgasnetz angebunden und mit leistungsstarken Verdichtern sowie Druckspeichern ausgestattet.

       

      Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des flüssigen Kraftstoffs

      Wer LNG tankt, profitiert von zahlreichen Vorteilen. Denn der Kraftstoff ist energiereich und vor allem günstiger als Diesel. Hinzu kommt die Tatsache, dass LNG emissionsarm verbrennt. Im Vergleich zur Nutzung von Diesel sinken die Schwefeloxid- und Feinstaub-Emissionen um fast 100 Prozent. Die Stickoxid-Emissionen reduzieren sich um 80 bis 90 Prozent und der CO2-Ausstoß ist um bis zu 15 Prozent geringer. Darüber hinaus sinken auch die Lärmemissionen um etwa 50 Prozent gegenüber dieselbetriebenen Fahrzeugen. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Vorteile im Überblick:

      • günstiger Brennstoff, der die Transportkosten spürbar senkt
      • reichweiten- und leistungsstarker Kraftstoff für viel Fahrzeuge
      • sauberer Energieträger, der die Umweltbelastung reduziert
      • lange verfügbarer Rohstoff, der auch regenerativ herstellbar ist

      Die zahlreichen Vorteile machen LNG zu einer echten Alternative zu Diesel, die sich vor allem in Bussen, Lastkraftwagen und Schiffen einsetzen lässt. Reise- und Transportunternehmen mit größeren Fahrzeugflotten könne dabei sogar eine eigene LNG Tankstelle kaufen, um den Kraftstoff direkt auf dem eigenen Firmengelände zu tanken.

      Politischer Hintergrund: Attraktive Förderung für LNG-Lastkraftwagen

      Die Anzahl an LNG Tankstellen steigt ständig und auch der Absatz an LNG Lastkraftwagen nimmt immer weiter zu. Ein Grund dafür liegt im politischen Willen, Diesel durch verflüssigtes Erdgas zu ersetzen. Um das Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung eine attraktive Zuschussförderung sowie zahlreiche weitere Vergünstigungen eingeführt. Die folgende Liste gibt einen Überblick:

      • Steuervergünstigungen für LNG und CNG bis zum Jahr 2026
      • Mautbefreiung von LNG und CNG LKWs bis Ende 2020 (ab 2021 Erlass des Mautanteils für Luftverschmutzungskosten)
      • Zuschüsse für neue Erdgas-LKW bis Ende 2020 (8.000 EUR für CNG-LKW, 12.000 EUR für LNG-LKW)
      • Förderung für die Umrüstung auf LNG oder CNG-Technik von 80 % (2.000 Euro pro LKW und 33.000 Euro pro Unternehmen und Jahr)

      Ob und inwieweit die Regierung die Förderung der Technik nach Ende 2020 weiterführt, ist aktuell noch nicht klar. Verbände fordern allerdings auch weiterhin hohe Vergünstigungen, da die Technik ein wichtiger Schritt zu mehr Klimaschutz ist.

      LNG Tanken: Tankvorgang in 7 Schritten erklärt

      Kraftfahrer können Erdgas an öffentlichen oder firmeneigenen LNG Tankstellen kaufen. Anders als beim Betanken von Diesel-Fahrzeugen sind dabei allerdings einige Punkte zu beachten. Denn das verflüssigte Gas ist besonders kalt und zusammen mit Luft im gasförmigen Zustand sogar explosiv. Mit der richtigen Schutzkleidung lassen sich Unfallfolgen wie Kälteverbrennungen sicher verhindern. Wie Kraftfahrer LNG tanken, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

      Schritt 1: Fahrzeug abstellen und Schlüssel entfernen

      Zum LNG tanken fahren Kraftfahrer erst einmal zur Tankstelle. Sie stellen ihren LKW mit der Einfüllöffnung am Tank in Richtung Zapfsäule auf dem markierten Haltestreifen ab. Anschließend ist der Zündschlüssel abzuziehen. Dieser kann zusammen mit dem Telefon im Wagen bleiben. Nach dem Aussteigen machen sich Kraftfahrer mit der Tankstelle vertraut. Sie lesen die Warnhinweise und halten nach Not-Aus-Knopf, Feuerlöscher und Sprechanlage Ausschau.

      Schritt 2: Schutzkleidung anlegen und Tanken vorbereiten

      Im nächsten Schritt legen Kraftfahrer die entsprechende Schutzkleidung an. Das ist nötig, da es sich bei LNG um tiefkalt verflüssigtes Gas handelt, das bei Kontakt mit der Haut zu Kälteverbrennungen führen kann. Neben einer Schutzbrille beziehungsweise einem Gesichtsschutz kommt es dabei vor allem auf Kryohandschuhe an. Darüber hinaus sind lange Ärmel, lange Hosen und feste Schuhe Pflicht. Sicherer ist es, eine Kryoschürze und geeignete Stiefel zu tragen.

      Schritt 3: Schutzleiter der LNG Tankstelle mit dem Tank verbinden

      Nun verbinden Kraftfahrer den Schutzleiter der LNG Anlage mit ihrem Kraftstofftank. Möglich ist das über eine Klemme, die sie an der dafür vorgesehenen Stelle am Tank ihres LKWs anbringen. Besitzt der Tank keinen separaten Erdungspunkt, ist die Klemme an einem nicht lackierten Stück Metall der Tankaufhängung zu befestigen.

      Schritt 4: Tankdruck prüfen und bei Bedarf reduzieren

      An vielen Tankstellen können Kraftfahrer nur dann LNG tanken, wenn der Druck im Tank unter 9,5 bis 10 bar liegt. Ob das so ist, lässt sich am Tankmanometer erkennen. Ist der Druck zu hoch, müssen Fahrer diesen über den Rückdampfanschluss der Zapfsäule reduzieren. Dazu reinigen sie zunächst das Ventil und den Anschluss mit der Druckluftpistole der Zapfsäule. Auf diese Weise lässt sich das Zusammenfrieren von Ventil und Anschluss sowie das Austreten von Gas verhindern.

      Anschließend schließen Kraftfahrer den Rückdampfschlauch an, um den Druck im Tank auf das geforderte Niveau abzusenken. Ist das erledigt, ist der Schlauchanschluss zu entfernen und das Ventil am Tank mit der dafür vorgesehenen Kappe zu versehen.

      Schritt 5: Tankvorgang an der LNG Tankstelle freischalten

      Nun können Fahrer die Tankstelle am Display freischalten. Bei einigen LNG Tankstellen ist das auch schon vor dem Absenken des Tankdrucks erforderlich. Ist alles ok, schaltet die LNG Anlage eine Zapfsäule frei. Um welche es sich dabei handelt, ist auf dem Display zu lesen.

      Schritt 6: LNG Düse anschließen und Erdgas tanken

      Im nächsten Schritt reinigen Kraftfahrer das Ventil am Tank und die Düse mit der Druckluftpistole der LNG Tankstelle. Anschließend führen sie die Düse über das Ventil am Tank und drücken die Flügel vorsichtig fest. Wichtig ist es hier, weder zu viel Kraft aufzuwenden noch Werkzeuge zu nutzen. Denn das könnte Schäden am Kraftstofftank hervorrufen und dazu führen, das Gas austritt. Beim Tanken nehmen Kraftfahrer den Tot-Mann-Schalter in die Hand und betätigen diesen, bis der Kraftfahrzeugtank voll ist. Bei Problemen lassen sie den Schalter los oder betätigen den Not-Aus-Knopf an der LNG Zapfsäule.

      Schritt 7: LNG Düse entfernen und Tankvorgang abschließen

      Stoppt der Tankvorgang allein und es liegt kein Fehler vor? Dann ist der Tank voll. Fahrer können die Flügel der Düse nun zurückziehen, um diese vom Fahrzeug zu trennen. Funktioniert das nicht gleich, ist die Düse am Tank festgefroren. In diesem Fall hilft es nur, kurz zu warten. Auf keinen Fall sollte hier rohe Gewalt zum Einsatz kommen.

      Wer hilft bei Problemen oder Unklarheiten an der Zapfsäule?

      Treten Frage oder Probleme auf? Dann stehen Service-Mitarbeiter der LNG Tankstelle rund um die Uhr zur Verfügung. Erreichbar sind diese über die Sprechanlage, mit der jede Tankstelle ausgestattet ist. Über das richtige Verhalten bei Gefahren an der LNG Tankstelle klärt die folgende Liste auf:

      • Not-Aus betätigen
      • Fahrzeug nicht bewegen
      • andere Personen warnen
      • Sammelplatz aufsuchen
      • Feuerwehr alarmieren (mind. 5 Meter Sicherheitsabstand)
      • Tankstellen-Service kontaktieren

      Sicherheitshalber sollten Kraftfahrer außerdem keine Telefone oder Pieper in der Nähe der LNG Tankstelle verwenden. Bei Gefahren ist es außerdem ratsam, gegen oder quer zum Wind zu laufen. Auf diese Weise entfernt man sich allmählich von der Gefahrenstelle.

      Die folgende Tabelle informiert über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Gasunfällen an LNG Tankstellen:

      Unfall Das richtige Verhalten
      Einatmen von Gasen Opfer an die frische Luft bringen; in eine Haltung bringen, in der es sich leicht atmen lässt; bei anhaltenden Problemen ist Sauerstoff nötig; Verabreichung erfolgt durch Notarzt oder Feuerwehr; bei Herzstillstand sofort reanimieren
      Hautkontakt Betroffene Körperteile in lauwarmem Wasser reinigen; festgefrorene Kleidung nicht abreißen; nicht rubbeln; aufgetaute Körperstellen warmhalten; Blasen mit sterilem Verband abdecken; Notarzt rufen
      Augenkontakt Kontaktlinsen entfernen (wenn vorhanden und leicht möglich); Augen offen halten und mindestens 15 Minuten mit lauwarmem Wasser spülen; Notarzt rufen
      Verschlucken
      (unwahrscheinlich)
      nicht übergeben; aufstoßen ist möglich; Mund mit kaltem Wasser spülen; Wasser oder Milch trinken

      Aufbau und Funktion von LNG- und L-CNG-Tankstellen

      Wer eine stationäre LNG Tankstelle kaufen möchte, muss zahlreiche Punkten beachten. Welche Einrichtungen und Apparaturen dabei nötig sind, zeigt die folgende Liste:

      • Anschlussstelle für den TKW
      • Isolierter und stabiler LNG Lagertank
      • Druckaufbauverdampfer zur Druckhaltung
      • Pumpen zum Betanken mit LNG
      • Anlage zur Vorwärmung des Tankgases
      • Tanksäule mit Schläuchen und Kupplungen
      • Hochdruckverdampfer für LCNG-Anlagen
      • Isolierte Rohrleitungen und Tankschläuche
      • Mess- und Sicherheitseinrichtungen

      Im Folgenden erklären wir im Detail, was die einzelnen Bestandteile einer LNG-Tankstelle auszeichnet.

      Anschluss für Tankwagen an die LNG Tankstelle

      Große Tankwagen beliefern die LNG Tankstelle in regelmäßigen Abständen mit frischem Gas. Damit das sicher funktioniert, gibt es an jeder LNG Anlage eine eigene Anschlussstelle für die Lastkraftwagen. Die Verbindung zur Tankstelle erfolgt dann in der Regel über zugelassene Schläuche und Sicherheitskupplungen. Letztere sind nötig, um das Austreten der Gase zu verhindern, falls der Tankwagen von der LNG Tankstelle wegrollt.

      LNG Tank zur Bevorratung der verflüssigten Gase

      Herzstück der LNG Tankstelle ist der Lagerbehälter für verflüssigte Gase. Dabei handelt es sich um einen zylindrischen Behälter, der in der Regel 20 bis 80 m³ Gas aufnehmen kann. Da es sich bei LNG um tiefkalt verflüssigtes Gas handelt, muss der Tank eine Reihe von Anforderungen erfüllen. So besteht er aus einer doppelten Hülle. Der Innentank nimmt das Gas auf. Er ist stabil und hält Drücken von 8 bis 18 bar stand. Der Außentank schützt hingegen vor äußeren Einflüssen. Er trägt außerdem die Isolierung, um Wärmeeinträge durch die Tankwandungen auf ein Minimum zu reduzieren. Neben Messeinrichtungen ist der LNG-Tank außerdem mit Sicherheitsventilen ausgerüstet, um einen gefährlichen Überdruck zu verhindern.

      Druckaufbauverdampfer einer LNG Tankstelle

      Bei LNG handelt es sich um tiefkalt verflüssigtes Gas, das sich allmählich erwärmt. Um den Druck im Tank stabil zu halten, kommen sogenannte Druckaufbauverdampfer zum Einsatz. Diese bestehen aus Rohrpaketen, die von Außenluft umströmt werden. Sie befinden sich vor dem Tank und lassen LNG verdampfen, wenn der Tankinnendruck zu stark absinkt. Das verdampfte Gas strömt dann zurück in den Tank, wodurch der Druck dort wieder ansteigt.

      Pumpen für das Betanken an der LNG Tankstelle

      Pumpen erhöhen der Druck, um das LNG aus dem Tank in das Fahrzeug zu bekommen. Alternativ dazu gibt es auch LNG Tankstellen ohne Pumpen. Diese Arbeiten mit dem natürlichen Druckgefälle zwischen Lagerbehälter und Fahrzeugtank. Wichtig ist dabei, dass der Druck im LNG Tank des Fahrzeugs um einiges niedriger sein muss als der Druck im Lagerbehälter der LNG Tankstelle.

      Vorwärmung der Gase: Direkt oder im Behälter

      Vor dem Tankvorgang muss die LNG Tankstelle das Gas auf ein bestimmtes Druckniveau erwärmen. Möglich ist das, indem Pumpen und Wärmeübertrager den gesamten LNG Tank aufwärmen. Andere LNG Anlagen leiten hingegen nur das zur Betankung erforderliche LNG durch einen Wärmeübertrager. Das erfordert allerdings höhere Sicherheitsvorkehrungen.

      LNG Zapfsäule mit Schläuchen und Kupplungen

      Wer LNG tanken möchte, parkt seinen Wagen vor der Zapfsäule. Denn diese enthält alle dafür erforderlichen Einrichtungen. So gibt es einen Tankschlauch, der verflüssigtes Erdgas sicher leiten kann. Einen Gasschlauch, der gasförmige Medien zum Tank zurückführt und eine Kupplung. Letztere ermöglicht die sichere Verbindung zwischen LNG Tankstelle und Fahrzeugtank.

      Neben diesen Komponenten gibt es in der Regel einen Kompressor mit Druckschlauch und Druckpistole, um die einzelnen Anschlüsse vor dem LNG Tanken zu reinigen. Darüber hinaus findet sich an jeder LNG Tankstelle ein Display mit Tankmanagement, eine Gegensprechanlage, ein Feuerlöscher, ein Tot-Mann-Knopf und ein Not-Aus-Schalter.

      Über einen zusätzlich vorhandenen By-Pass lässt sich die Zapfsäule herunterkühlen, bevor Kraftfahrer an der LNG Tankstelle tanken.

      Hochdruckverdampfer für L-CNG Tankstellen

      CNG Tankstellen stellen stark komprimiertes Gas zur Verfügung. Über eine L-CNG Säule ist das auch an konventionellen LNG Tankstellen möglich. Erforderlich ist dazu unter anderem ein Hochdruckverdampfer. Dieser lässt die verflüssigten Gase erwärmen, sodass sie in die gasförmige Phase übergehen. Das führt dazu, dass der Mediendruck auf 200 bis 300 bar ansteigt, bevor das Gas in einen Speicher- oder gleich in den Kundentank strömt. Der Speichertank besteht dabei in der Regel aus einem 200 oder 300 bar Gasflaschenbündel, das Lastschwankungen bei der Entnahme ausgleicht.

      Verrohrung der Komponenten einer LNG Tankstelle

      Alle Komponenten der LNG Tankstelle sind mit Rohrleitungen oder Tankschläuchen verbunden. Um zu verhindern, dass diese zu Schaden kommen und dass sich das Gas zu stark erhitzt, sind alle Rohre und Leitungen mit einer Isolierung versehen.

      Mess- und Sicherheitseinrichtungen in der LNG Anlage

      Für den sicheren Betrieb der LNG Tankstellen sind außerdem weitere Armaturen und Einrichtungen erforderlich. Diese beugen Schäden durch Manipulation oder gefährliche Betriebszustände vor. In der Regel handelt es sich dabei unter anderem um:

      • Druck-, Temperatur-, Durchfluss- und Niveauinstrumente
      • Regelarmaturen für den Gasvolumenstrom
      • Sicherheitsventile für zu hohe Druckwerte
      • Absperrarmaturen zur Betätigung aus der Ferne
      • Not-Aus-Taste und Tot-Mann-Schalter
      • Gasmelder zum Erkennen von Leckagen
      • Potenzialausgleicher und Brandmelder
      • Telefon- oder Gegensprechanlage
      • Alarm- und Kamerasysteme

      Sind all diese Komponenten vorhanden, lässt sich die LNG Tankstelle sicher und zuverlässig betreiben.

      Verschiedene Arten von LNG und L-CNG-Tankstellen

      Abhängig vom Gasbedarf, können Interessenten heute verschiedene Arten der LNG Tankstellen kaufen. Angefangen von Kleinst-Tankstellen mit mobilen Gasflaschenbündeln bis hin zu großen stationären LNG Anlagen. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die verschiedenen Größen einer LNG Tankstelle:

      • Kleinst-Tankstellen mit mobilen Gasflaschenbündeln
      • Klein-Tankstellen in mobilen Seefrachtcontainern
      • Mobile-Betankungs-Lastkraftwagen
      • Mobile CNG Tankstellen zum Gasnetzanschluss
      • Stationäre LNG-Tankstellen in jeder Größe

      Spediteure, Transport- und Reiseunternehmen können eine stationäre LNG Tankstelle kaufen. Mobile LNG Anlagen eignen sich hingegen für Veranstaltungen oder Arbeiten an bestehenden LNG Anlagen. So halten sie den Betrieb aufrecht, auch wenn die eigentliche Technik vorübergehend nicht funktionstüchtig ist. Sei es zum Zwecke der Wartung, bei Umbau- oder Reparaturarbeiten.

      Genehmigungen für Bau und Betrieb von LNG-Tankstellen

      Wer eine LNG Tankstelle bauen lassen möchte, muss eine Reihe von Gesetzen befolgen und zahlreiche Genehmigungen einholen. Auch wenn sich die LNG Anlagenbauer darum kümmern, sollten Käufer einen groben Überblick über die entsprechenden Anforderungen haben. Wichtige Rechtsgrundlagen sind dabei:

      • das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG)
      • das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
      • die Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV)
      • die Störfall-Verordnung (12. BImSchV)
      • die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
      • die Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes

      Genehmigungsverfahren nach Betriebssicherheitsverordnung sind dabei nur dann erforderlich, wenn die LNG Tankstelle mobil zum Einsatz kommt oder wenn sie die Grenzwerte der BImSchV nicht erreicht.

      Die folgende Tabelle informiert über die wichtigsten Anforderungen.

      Anforderung Informationen
      Genehmigungspflicht nach BImSchG Die Genehmigungspflicht nach BImSchG besteht für LNG Tankstellen mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3 Tonnen. Für Anlagen mit 3 bis 30 Tonnen ist ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach Nr. 9.1.1.2 4. BImSchV erforderlich. LNG Anlagen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 30 Tonnen benötigen ein förmliches Genehmigungsverfahren nach Nr. 9.1.1.1 der 4. BImSchV. Das förmliche Verfahren enthält die Pflicht, Planungsunterlagen öffentlich auszulegen. So können auch Dritte Einwände gegen die LNG Tankstelle vorbringen. LNG Tankstellen mit weniger als 3 Tonnen sind genehmigungsfrei. Hier müssen Planer jedoch prüfen, ob eine Erlaubnis nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV, § 18 Abs. 1 Nr. 3) oder sonstige baurechtliche Genehmigungen nötig sind.
      Umwelt-verträglichkeits-prüfung Abhängig von der Masse an bevorratetem LNG kann auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) erforderlich sein. Bei LNG Anlagen unter 3 Tonnen ist das nicht erforderlich. LNG Tankstellen mit 3 bis 30 Tonnen benötigen eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls nach Nr. 9.1.1.3 Anlage 1 UVPG. Bei einem Fassungsvermögen von 30 bis 200.000 Tonnen ist eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls (nach Nr. 9.1.1.2 Anlage 1 UVPG) erforderlich. Bevorraten Anlagen mehr als 200.000 Tonnen LNG, ist die Umweltverträglichkeitsprüfung hingegen immer Pflicht (nach Nr. 9.1.1.1 Anlage 1 UVPG)
      Störfall-Verordnung (12. BImSchV) Abhängig von der Menge an bevorratetem LNG kann die Störfall-Verordnung (12. BImSchV) bestimmte Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb der LNG Tankstelle stellen. Bis 50 Tonnen ergeben sich dabei keine rechtlichen Pflichten. Ab 50 Tonnen gelten Vorschriften für Betriebsbereiche und Meldeverfahren (§ 1 Abs. 1 Satz 1 12. BImSchV) und bei mehr als 200 Tonnen LNG gelten zuzüglich erweiterte Pflichten (§ 1 Abs. 1 Satz 2 12. BImSchV).

      Wichtig zu wissen ist, dass die Genehmigung nach BImSchG viele andere Genehmigungen miteinschließt. So zum Beispiel:

      • die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung
      • die Umweltverträglichkeitsprüfung
      • die Prüfung nach Störfallverordnung
      • die baurechtliche Genehmigung
      • Erlaubnisse und Ausnahmen des Naturschutzrechts
      • wasserrechtliche Zulassungen; nicht jedoch Erlaubnis oder Bewilligung
      • die Erlaubnis nach BetrSichV

      Die sogenannte Konzentrationswirkung vereinfacht das Genehmigungsverfahren und ermöglicht eine Beschleunigung des Verfahrens.

      Weitere Anforderungen an den Betrieb und die Nutzung von LNG- Anlagen

      Neben den bereits vorgestellten Genehmigungen gibt es eine Reihe weiterer Rechtsverordnungen und Anforderungen für den Betrieb von LNG Tankstellen und die Nutzung von LNG. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Gesetzmäßigkeiten:

       

      Bereich Anforderungen (Auszug)
      Betrieb von LNG Lageranlagen Arbeitsstättenverordnung, Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung, Produktsicherheitsgesetz
      Nutzung von LNG als Kraftstoff für die Gefahrgutbeförderung Zulassung nach Ziffer 9.2.4.4 ADR 2017 ist erforderlich; keine Zulassung für EX / II und EX / III Fahrzeuge;
      Nutzung von LNG als Kraftstoff für sonstige Güter keine Einschränkungen; Einsatz ist politische erwünscht

      Das Genehmigungsverfahren nach BImSchG: Ablauf

      Möchten Interessenten eine LNG Anlage kaufen, müssen sie in der Regel erst einmal ein Genehmigungsverfahren nach BImSchG durchlaufen. Wie das funktioniert, zeigt die folgende Übersicht:

      • Schritt 1 – Planung und Abstimmung: Hier geht es um die Konzeption der LNG Anlage sowie des Sicherheitskonzeptes. Bauherren und LNG Anlagenbauer sollten frühzeitig mit der jeweiligen Stelle in Kontakt treten, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. In einem gemeinsamen Gespräch mit der zuständigen Genehmigungsbehörde, zugelassenen Überwachungsstelle, LNG Anlagenherstellern und der Feuerwehr lassen sich die wichtigsten Punkte vorher diskutieren. Ziel des Termins ist es, die zum Erlangen der Genehmigung erforderlichen Voraussetzungen herauszustellen und das Genehmigungsverfahren daraufhin auszurichten. Ist eine Genehmigung von vornherein nicht möglich, lässt sich das an diesem Punkt erörtern, ohne zu viel Zeit und Geld investieren zu müssen.
      • Schritt 2 – Genehmigungsantrag stellen: Im nächsten Schritt stellen Bauherren und LNG Anlagenbauer den Genehmigungsantrag. Welche Unterlagen im Detail erforderlich sind, erfahren sie dabei von der Genehmigungsstelle in ihrer Region. Im Allgemeinen enthält der Antrag aber mindestens folgende Unterlagen: Beschreibung der LNG-Tankstelle; Lageplan und Angaben zur derzeitigen Nutzung von Bauflächen; Aufstellungsplan der LNG Anlage; Leitungs- und Instrumentenfließbild; Informationen über Bauteile und Apparate; Auflistung von MSR-Schutzeinrichtungen; Plan zum Verriegeln der Anlage; Beurteilung der Gefährdung für die Umgebung; Plan zur Alarm- und Gefahrenabwehr; Plan zum Brandschutz.
      • Schritt 3 – Prüfung der Antragsunterlagen: Sind alle Unterlagen eingegangen, beginnt die Behörde damit, diese intensiv zu prüfen. Bei Problemen oder fehlenden Dokumenten wendet sie sich in der Regel direkt an den Antragsteller.
      • Schritt 4 – Genehmigung der LNG Tankstelle: Den Abschluss des Genehmigungsverfahrens stellt die Genehmigung selbst dar. Diese ist immer in schriftlicher Form zu übersenden. Sie enthält Informationen über die LNG Anlage und eine Begründung für positive oder negative Bescheide. Außerdem gehen aus dem Genehmigungsschreiben sämtliche, für den sicheren Betrieb erforderlichen Bedingungen und Emissionsgrenzwerte hervor.

      LNG-Tankstelle kaufen: Darauf ist bei der Planung zu achten

      Der Bau einer LNG Tankstelle ist in kurzer Zeit möglich. Wesentliche aufwendiger und zeitintensiver sind jedoch die Genehmigungs- und Planungsabläufe, die vor dem ersten Spatenstich nötig sind. So müssen Planer erst einmal sämtliche sicherheitsrelevante Maßnahmen definieren. Dazu legen sie unter anderem Sicherheits- und Ex-Zonen für den Fall der ungeplanten Gasfreisetzung fest.

      Sicherheitsabstände für Lagerbehälter und LNG Tankstellen

      Die Sicherheitsabstände beim Bau einer LNG Tankstelle ergeben sich unter anderem aus den Regelungen der TRBS /TRGS. So gilt Folgendes:

      • Im Umkreis von 5 Metern um den Lagerbehälter dürfen sich keine offenen Kanäle, Lichtschächte, Lüftungsöffnungen oder Öffnungen zu Kellerräumen befinden.
      • Sollte es erforderlich sein Gas abzulassen, muss dieses ohne Gefahr in die Umwelt entweichen können.
      • Um die LNG Tankbehälter muss ausreichend Platz für Wartungs- und Montagearbeiten sein.
      • Stabile Umzäunungen oder Ähnliches müssen einen Schutz vor Fahrzeugen und anderen äußeren mechanischen Einwirkungen sicherstellen.

      Darüber hinaus gelten die Schutz- und Ex-Zonen der TRBS 2152.

      Die richtige Kennzeichnung großer LNG Anlagen

      Geht es um die Kennzeichnung von Komponenten einer LNG Tankstelle, sind die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) zu befolgen. Das erfordert unter anderem die Erstellung eines Explosionsschutzdokuments (nach § 6 Absatz 9 Gefahrstoffverordnung).

      Darüber hinaus müssen Betreiber einer LNG-Tankstelle an allen Arbeitsmitteln und in Gefahrenbereichen gut wahrnehmbare Sicherheits- und Gefahrenhinweise anbringen. In wieweit das erforderlich ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Die wichtigsten Kennzeichnungen sind:

      • Warnung vor entzündbaren Gasen (GHS02)
      • Warnung vor Gasen unter Druck (GHS04)
      • Warnung vor niedrigen Temperaturen (W010)
      • Warnung vor feuergefährlichen Stoffen (W001)
      • Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre (W021)
      • Hinweis zum Benutzen von Handschuhen (M009)
      • Hinweis zum Tragen eines Gesichtsschutzes (M013)
      • Hinweis auf einen Feuerlöscher (ASR 1.3)
      • Hinweis zum Tragen eines Gehörschutzes (M003)
      • Verbot von offenem Feuer (P003)
      • Verbot des Zutritts durch Unbefugte (P006)

      Angaben zum sicheren Betrieb der LNG Tankstelle

      Im Rahmen der Planung müssen LNG Anlagenbauer verschiedene Stellungnahmen erstellen. Diese gewährleisten, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden und die Risiken der LNG Tankstelle minimal sind. Erforderlich sind dabei unter anderem folgende Belege:

      • Begutachtung und Freigabe des Standorts durch eine Zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS)
      • Sicherheitstechnische Unterlagen und Anforderungen an das Konzept zur Betriebssicherheit
      • Bedingungen zur Einhaltung des Brandschutzkonzeptes und zur Brand- und Gaserkennung an der LNG Tankstelle
      • Gefährdungsbeurteilung (§ 5 Arbeitsschutzgesetz sowie § 3 BetrSichV und § 6 GefStoffV)
      • Lärm- und Umweltmanagementplan
      • Alarm- und Gefahrenabwehrplan
      • Flucht/ Evakuierungs- und Rettungsanalyse
      • Leckagevorsorge- und Maßnahmenplan

      Festlegung von Prüfverantwortlichen und Prüfintervallen

      Wichtig für den sicheren Betrieb der LNG Anlagen sind außerdem regelmäßige Überprüfungen. Nach der Prüfung vor Inbetriebnahme sind diese immer wieder durchzuführen. Wer dafür verantwortlich ist, welche Prüfaufgaben zu erfüllen sind und welche Intervalle gelten, hängt dabei von der Art und der Größe der LNG Anlage ab. All diese Fragen sind im Planungsprozess zu klären.

      Diese Anbieter bauen LNG-Tankstellen für Gewerbe und privat

      Wer eine LNG Tankstelle kaufen möchte, hat heute unterschiedlichste Firmen im LNG Anlagenbau zur Auswahl. Welcher Anbieter der Richtige ist, hängt neben der Art und der Größe der Tankstelle oft auch von der Region ab, in der die LNG Anlage zu errichten ist. Egal öffentliche Tankstelle oder Betriebstankstelle, wir beraten Sie gerne persönlich, auch zu den Betreibermodellen: 0221/98651220

      Sie benötigen eine LNG Tankstelle?

      Lassen Sie sich unverbindlich beraten!

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      Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen und zur Kenntnis genommen. Darüber hinaus stimme ich zu, dass die Flüssiggas1.de GmbH meine Anfragedaten zur Erstellung entsprechender Angebote an geprüfte LNG Anlagenhersteller aus meiner Region weiterleitet und ich von diesen per E-Mail und gegebenenfalls für Rückfragen per Telefon kontaktiert werde. Abmeldung jederzeit möglich.

      LNG-Tankstelle kaufen: Für wen lohnt sich die Investition?

      Eine stationäre LNG Tankstelle kostet rund 1 Million Euro. Sie lohnt sich immer dann, wenn Transport- oder Reisebetriebe einen großen eigenen Fuhrpark mit mindenstens 15 – 20 LNG LKW haben oder dann, wenn die LNG Tankstelle auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Da der Staat Letzteres ausdrücklich wünscht, gibt es dafür auch hohe Fördermittel.

      Unser Tipp: Sie möchten eine LNG Tankstelle kaufen oder bauen lassen? Sprechen Sie uns wie viele Interessenten vor Ihnen an! Wir haben erfahrene Partner in ganz Deutschland und stehen Ihnen bei der Vermittlung und Angebotsfindung gern zur Seite! Am besten rufen Sie kurz durch unter 0221 98651220 oder schreiben eine E-Mail an geschaeftsleitung@fluessiggas1.de

       

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