Abwrackprämie Öl Heizung: 45 % Austauschprämie 2020

Alte Heizung Tauschen und entsorgen

Sie wurde lange gefordert und ist seit dem 02.01.2020 verfügbar: Die Abwrackprämie für alte Ölheizungen. Offiziell wird diese als Austauschprämie bezeichnet. Sie soll Hausbesitzer animieren, veraltete Technik auszutauschen und dazu beitragen, den deutschlandweiten CO2-Ausstoß zu senken. Wer eine alte Ölheizung besitzt, bekommt so für den Austausch durch eine hybride Flüssiggasheizung 40 Prozent der Kosten erstattet. Flüssiggas1.de informiert über Voraussetzungen sowie Konditionen und zeigt, wie Hausbesitzer die Abwrackprämie für alte Ölheizungen gewinnbringend nutzen.

Die Themen im Überblick:

Abwrackprämie für Ölheizungen – Höhe und wer bekommt sie?

Die Abwrackprämie für alte Ölheizungen beträgt mindestens 30 Prozent und ist immer dann erhältlich, wenn Hausbesitzer ihre alte Ölheizung gegen eine neue Gas-Hybridheizung austauschen. Bis zu 45 Prozent gibt es sogar für den Tausch der Ölheiztechnik gegen eine neue Biomasse- oder Wärmepumpenheizung – zum Beispiel eine effiziente Flüssiggas-Wärmepumpe. Erhältlich sind die Zuschüsse über die BAFA Förderung ab 2020 im Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“.

Für welche Heizungen gibt es die Austauschprämie?

Mindestvoraussetzung, um die neue Austauschprämie für alte Ölheizungen zu bekommen, ist eine sogenannte „Renewable Ready“ Gasbrennwertheizung. Dabei handelt es sich um eine Erd- oder Flüssiggasheizung mit Brennwerttechnik, die für den Einsatz erneuerbarer Energien vorbereitet ist. Konkret müssen Hausbesitzer dabei einen Wärmespeicher einbauen und eine hybridfähige Regelung vorhalten. Spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme ist dann die Nachrüstung einer Solaranlage, einer Wärmepumpe oder einer Biomasseheizung Pflicht. Die erneuerbaren Heizsysteme müssen dabei mindestens 25 Prozent der Heizlast im Gebäude decken.

  • Entscheiden sich Hausbesitzer für den Einbau einer „Renewable Ready“ Gasbrennwertheizung, erhalten Sie beim Austausch ihrer alten Ölheizung einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent.

Die Alternative lautet: Gleich eine Hybridheizung einbauen. Infrage kommen dabei Erd- oder Flüssiggasbrennwertheizungen, die bereits bei der Installation mit einer Solar-, Wärmepumpen- oder Biomasseanlage kombiniert werden. Auch hier muss das erneuerbare Heizsystem mindestens 25 Prozent der Heizlast decken.

  • Entscheiden sich Hausbesitzer für den Einbau einer hybriden Gasbrennwertheizung, erhalten Sie beim Austausch ihrer alten Ölheizung einen Zuschuss in Höhe von 40 Prozent.

Bei einer Investitionssumme von 10.000 Euro beteiligt sich der Staat also mit mindestens 3.000 bis 4.000 Euro an den Kosten der neuen Heizung!

Hohe Zuschüsse gibt es darüber hinaus auch für Wärmepumpen und Biomasseheizanlagen. Hier gibt es über die neue BAFA-Förderung ab 2020 einen Zuschuss in Höhe von 35 Prozent plus 10 Prozent für den Austausch einer alten Ölheizung.

Wichtig: Voraussetzung für die hohen Abwrackprämie ist, dass die bestehende Heizung noch nicht von der EnEV-Austauschpflicht betroffen ist. Sie muss also entweder jünger als 30 Jahre sein oder zumindest auf Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik basieren.

Welche Kosten lassen sich bei den Zuschüssen anrechnen?

Anrechenbar sind alle Kosten, die im Zuge der Heizungserneuerung anfallen. Angefangen von der Demontage und der Entsorgung der Altanlage, bis hin zum Kauf und dem Einbau der neuen Heizung. Selbst ein Flüssiggastank und Gashausanschlüsse werden mit der Austauschprämie zu mindestens 30 Prozent bezuschusst.

Die Höhe der förderfähigen Kosten ist dabei vom Objekt abhängig. Sie beträgt 50.000 Euro bei Wohngebäuden und bis zu 3,5 Millionen Euro bei Nicht-Wohngebäuden. Insgesamt sind also folgende Fördersummen möglich:

  • 500 Euro für die Heizungserneuerung im Wohngebäude
  • 575.000 Euro für die Heizungserneuerung in Nichtwohngebäuden

Wer kann die Austauschprämie für alte Ölheizungen beantragen?

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Genossenschaften. Kurz um: Bis auf Bund, Länder und deren Einrichtungen ist die Austauschprämie für nahezu jedes Objekt erhältlich.

Austauschprämie für Heizungen beantragen: Wie funktioniert das?

Wer die Abwrackprämie für alte Heizungsanlagen beantragen möchte, muss das unbedingt vor der Beauftragung eines Fachbetriebs erledigen. Möglich ist das ganz einfach online über die Webseite des BAFA. Da die Kosten zu Beginn festzulegen sind und sich später nicht mehr nach oben korrigieren lassen, sollten Hausbesitzer ein detailliertes Angebot einfordern, um die maximal mögliche Fördersumme auszureizen.

Gibt es Alternativen zur Abwrackprämie für Heizungen?

JA! Zeitgleich mit der neuen BAFA-Förderung hat die Regierung 2020 auch einen Steuerbonus für energetische Sanierungen eingeführt. Verbraucher können dabei 20 Prozent der Sanierungskosten am selbst bewohnten Haus über drei Jahre von der Steuer absetzen. Förderbar sind dabei ebenfalls „Renewable Ready“- und hybride Gasheizungen sowie Umweltheizungen. Darüber hinaus gibt es die steuerlichen Vergünstigungen in Höhe von bis zu 40.000 Euro aber auch für weitere Sanierungsarbeiten, wie die Dämmung oder den Austausch von Fenstern und Türen.

Wichtig: Der Steuerbonus ist nicht mit der Abwrackprämie vom BAFA kombinierbar!

KfW vergibt Ergänzungskredite zur Austauschprämie für alte Ölheizungen

Lassen sich die Kosten der neuen Heizung trotz Abwrackprämie nicht mit eigenen finanziellen Mitteln decken? Dann vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über das Programm 167 einen sogenannten Ergänzungskredit mit vergünstigten Konditionen. Die Beantragung muss vor Maßnahmenbeginn über die eigene Hausbank erfolgen.

Auch Handwerkerkosten für den Heizungseinbau sind förderbar

Eine Alternative zur geplanten Austauschprämie für alte Ölheizungen ist auch die staatliche Förderung der Handwerkerkosten. Sofern kein anderes Förderprogramm infrage kommt, können Hausbesitzer dazu bis zu 6.000 Euro an Lohnkosten für Handwerker im Jahr bei der Einkommenssteuer angeben. Mit einem Fördersatz von 20 Prozent bekommen sie dabei jedes Jahr bis zu 1.200 Euro vom Finanzamt erstattet. Relevant ist die Alternative zur Abwrackprämie für Heizungen allerdings nur für Verbraucher, die Arbeiten im selbst genutzten Wohneigentum durchführen lassen.

Auch einige Bundesländer haben eine Abwrackprämie für Heizungen

Nicht für alle Deutschen ist die Abwrackprämie für alte Ölheizungen neu. So gab es vor einigen Jahren zum Beispiel ein ähnliches Förderprogramm in Sachsen. Wer alte Kessel durch neue Modelle ersetzte, bekam dabei einen Zuschuss in Höhe von 1.250 Euro. Inzwischen sind die Fördertöpfe jedoch leer. Dafür wartet nun das Saarland mit einer Abwrackprämie für Heizungen und Solaranlagen auf. 2.500 Hausbesitzer, die alte Kessel tauschen oder eine Solaranlage aufs Dach bauen, erhalten hier 1.000 Euro. Auch in Berlin gibt es mit dem Programm HeiztauschPlus mindestens 1.000 Euro für neue Gasbrennwertheizungen.

Eine Abwrackprämie für Öfen gab es außerdem in Rheinland-Pfalz. Denn das Bundesland vergab hohe Zuschüsse an Hausbesitzer, die alte Kamine durch neue ersetzten. Das primäre Ziel war hier allerdings nicht die Senkung des CO2-Ausstoßes, sondern der Feinstaubemissionen.

Wichtig zu wissen: Der Staat fördert den Heizungstausch nur einmal. Wer die Austauschprämie für alte Ölheizungen vom BAFA beantragt, kann nicht in jedem Fall weitere Angebote in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt.

Wer profitiert am meisten von der Austauschprämie für Ölheizungen?

Am meisten profitieren Bürger in Ländern mit vielen Ölheizungen von der 40-prozentigen Austauschprämie. Ganz vorn liegen dabei die südlichen Flächenländer Bayern und Baden-Württemberg. Sehr viele Ölheizungen gibt es zudem Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (NRW).

Auch die kleineren Länder wie Saarland, Berlin, Rheinland-Pfalz und Hessen haben vergleichsweise hohe Anteile an alten Ölheizungen. In den neuen Ländern Thüringen Sachsen sowie Sachsen-Anhalt wurde nach der Wende schon oft eine neue Gasheizung eingebaut. Von daher ist das Potenzial nicht ganz so groß wie in den westdeutschen Ländern. Trotzdem sollte man auch hier, wenn eine alte Ölheizung vorhanden ist, die Umtauschprämie für die Heizung unbedingt beantragen.

Lohnt sich die Abwrackprämie für meine Heizung überhaupt?

Ist die eigene Heizung älter als 15 Jahre, sollten Hausbesitzer die Technik kritisch überprüfen lassen. Denn bereits dann ist sie meist überholt. Sie verbraucht mehr Energie als nötig und sorgt für überhöhte Heizkosten. Wer die Abwrackprämie für alte Ölheizungen als Anlass zum Kesseltausch nimmt, profitiert dabei neben den ohnehin anfallenden Einsparungen auch von hohen staatlichen Förderungen. Ein Heizungstausch lohnt sich aber auch aus anderen Gründen: So steigt neben der Sicherheit auch der Komfort der Heizungsanlage.

Heizungstausch nach EnEV gesetzlich vorgeschrieben

Nach der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung müssen Hausbesitzer 30 Jahre alte Öl- und Gasheizungen austauschen. Zumindest dann, wenn diese nicht auf Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik basieren. Ausgenommen sind außerdem Verbraucher, die bereits am 01. Februar 2002 in ihrem eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus gewohnt haben. In diesen Fällen greift die Tauschpflicht erst bei Eigentumsübergang durch Schenkung, Erbe oder Verkauf.

Wichtig zu wissen: Ist die eigene Heizung von der Austauschpflicht betroffen, gibt es die Abwrackprämie für alte Ölheizungen nicht mehr. Aus diesem Grund lohnt es sich, die Erneuerung der Heizung nicht allzu lange herauszuschieben.

Abwrackprämie nutzen: Ölheizung durch Erdgas- oder Flüssiggasheizung ersetzen

2020 wurde eine Abwrackprämie für alte Ölkessel eingeführt. Von denen sind deutschlandweit rund 5,4 Millionen in Betrieb. Etwa 2,1 Millionen Ölheizungen lassen sich leicht ans Erdgasnetz anschließen. Für die Übrigen ist ein Flüssiggastank die einfachste Lösung. Denn auch dann, wenn die höhere Effizienz der neuen Heizung keine Beachtung findet, sparen Hausbesitzer mit einem Umstieg von Öl auf Flüssiggas schon 15-22% klimaschädliches CO2 ein. Durch die CO2-Bepreisung, die ab 2021 kommt, macht sich das auch im eigenen Portemonnaie bemerkbar.

Eins-zu-Eins-Austausch ist heute nicht mehr zu empfehlen

Vergleichsweise einfach ist zum Beispiel die Installation einer Öl-Brennwertheizung. Die Technik nutzt verborgene Energie aus dem Abgas und verbraucht so bis zu 30 Prozent weniger. Sie hilft, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und Heizkosten zu sparen.

Dann kommt das große ABER: Heizöl ist ein fossiler Rohstoff, der der Umwelt schadet. Schon ein Tropfen Öl kann 600 bis 1.000 Liter Wasser verunreinigen. Ein Grund, aus dem die Ölheizung heute vor allem in Hochwassergebieten nur unter hohen Auflagen erlaubt ist.

Ab 2026 wird die Ölheizung – auch mit der Brennwerttechnik – verboten. Zunächst nur beim Einbau aber möglicherweise in den kommenden Jahren auch im Bestand. Der Einbau einer Ölheizung birgt also große Risiken.

Gegen Heizöl spricht auch die begrenzte Reichweite. So gehen Experten davon aus, dass die weltweiten Erdölreserven noch etwa 50 Jahre ausreichen. Auch wenn die Ressourcen (vermutete, aber heute nicht förderbare Vorkommen) höher sind, ist Heizöl nur begrenzt auf unserer Erde vorhanden. Lange bevor es zur Neige geht, werden die Kosten stark ansteigen.

All das sind Gründe, aus denen sich immer mehr Ölheizer für einen Wechsel des Energieträgers entscheiden. Während die Hälfte aller Hausbesitzer mit Ölheizung auf öffentliche Erdgasleitungen zugreifen kann, ist Flüssiggas (ein Gemisch aus Butan- und Propangas) die beste Alternative für alle anderen. Die Anschaffungskosten sind die günstigsten im Vergleich zu allen anderen Heizungen und die Kosten der modernen Technik lassen sich zu einem großen Teil mit der Abwrackprämie für alte Ölheizungen decken. Zudem ist eine Flüssiggasheizung sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb deutlich günstiger.

Eine Flüssiggasheizung oder Erdgasheizung mit Brennwerttechnik installieren lassen

Hausbesitzer können die Austauschprämie für alte Ölheizungen nutzen, um eine hybride Erdgas- oder Flüssiggasheizung zu installieren. Nötig ist dazu lediglich ein Erdgasanschluss oder ein Flüssiggastank. Dieser lässt sich frei im Garten hinter einer Hecke oder unterirdisch auf dem eigenen Grundstück aufstellen. Der unterirdische Gastank ist kaum zu sehen. Sowohl oberirdische als auch unterirdische Flüssiggastanks haben heute eine Lebensdauer von 40 Jahren und mehr.

Die Flüssiggasheizung und die konventionelle Gasheizung mit Brennwerttechnik sind in der Regel baugleich. Wenn die Gasheizung nicht bereits ab Werk für beide Gasarten ausgelegt ist, lässt sie sich mit einer neuen Gasdüse schnell, einfach und kostengünstig umrüsten. Das heißt: Wer zunächst mit Flüssiggas heizt und später doch an eine Erdgasleitung anschließen möchte, kann die bestehende Gasheizung also einfach weiternutzen.

Die Gasheizung ist darüber hinaus kompakt und durch ihren leisen Betrieb sogar in Wohnräumen zu platzieren. Indem die Technik verborgene Wärme aus dem Abgas gewinnt, ist sie außerdem besonders effizient. So können Hausbesitzer ihren Energieverbrauch gegenüber einer alten Standard-Ölheizung um bis zu 30 Prozent senken. Da die Brennstoffkosten aktuell unter denen von Heizöl liegen, sinken die Heizkosten dabei sogar noch stärker.

Energieträger Energiepreis

(Stand: September2019)

Heizkosten

(Verbrauch 15.000 kWh/a)

Heizöl 6,25 Ct/kWh 938 Euro pro Jahr
Flüssiggas 5,57 Ct/kWh 837 Euro pro Jahr
Erdgas 6,19 Ct/kWh 929 Euro pro Jahr

 

Der Vergleich zeigt: Wer mit Flüssiggas heizt, kann im Vergleich zu Heizöl jährlich mehr als 100 Euro sparen. Steigen die Heizölpreise weiter an, fallen die Einsparungen sogar noch höher aus. Spezielle Abwrackprämien-Angebote der Heizungshersteller könnten außerdem dafür sorgen, dass auch die Anschaffung in Zukunft günstiger wird. Wenn Sie also die Austauschprämie für die Heizung bekommen wollen: Fragen Sie bei Ihrem lokalen Heizungsbauer an. Wenn Sie einen Erdgasanschluss bekommen können, dann bei Ihrem regionalen Stadtwerk.

Wenn kein Erdgasanschluss möglich ist, brauchen Sie einen Flüssiggastank. Die meisten Kunden wollen einen Flüssiggastank mieten oder wählen die sogenannte Gaszählerabrechnung. Dabei kümmert sich der Gasanbieter um Aufstellung und Befüllung der Tanks. Hausbesitzer beziehen das Gas wie Erdgas und zahlen dafür einen monatlichen Abschlag. Eine andere Möglichkeit ist es, einen Gastank zu kaufen. Lassen Sie sich kostenfrei beraten und fordern Sie ein Angebot für einen Flüssiggastank an:

Flüssiggastank anfragen

Übrigens: Während Mineralölhändler Heizöl mit einem Bioanteil von 5 bis 10 Prozent anbieten, lässt sich Flüssiggas heute bereits komplett regenerativ herstellen. Das sogenannte Bio-Flüssiggas (auch Bio-LPG) besteht aus industriellen Abfällen sowie pflanzlichen Reststoffen und mindert die Treibhausgasemissionen um bis zu 80 Prozent.

Umweltfreundliche Gas-Wärmepumpen mit Flüssiggas betreiben

Nutzen lässt sich die geplante Abwrackprämie für alte Ölheizungen auch zur Anschaffung einer Wärmepumpe für Flüssiggas. Die Anlage nutzt einen technischen Prozess, um kostenfreie Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Wasser zum Heizen nutzbar zu machen. Sie benötigt weniger als halb so viel Flüssiggas wie eine konventionelle Flüssiggasheizung und gilt als besonders sparsam. Voraussetzung für die hohe Effizienz ist allerdings ein passendes Haus. So muss sichergestellt sein, dass die Heizung alle Räume auch mit niedrigen Heizwassertemperaturen wohlige warm bekommt. Möglich ist das durch eine gute Dämmung sowie große Heizflächen. Für Letzteres kommen unter anderem Flächenheizsysteme oder groß ausgelegte Heizkörper infrage.

Ist die Flüssiggas-Wärmepumpe geeignet, sorgt sie für besonders niedrige Heizkosten. Sie kommt mit minimalen CO2-Emissionen aus und erfüllt den Zweck der Abwrackprämie für Heizungen noch besser als viele Hybridsysteme.

Auf den Punkt: Die zahlreichen Vorteile einer Flüssiggasheizung

Wer darüber nachdenkt, die Abwrackprämie für alte Ölheizungen zu nutzen, findet in der Flüssiggasheizung eine interessante Alternative zur bestehenden Technik. Denn Flüssiggas ist nahezu überall einsetzbar. Es lässt sich effizient zum Heizen nutzen, findet darüber hinaus aber auch in der Küche Anwendung. Der Rohstoff ist langfristig verfügbar und sogar als komplett regenerative Variante erhältlich.

Vorteile von Flüssiggas gegenüber Heizöl

  • nicht gewässerschädigend
  • nahezu überall einsetzbar
  • viele moderne Heizsysteme wie wählbar
  • Flüssiggas zum Kochen nutzbar
  • langfristige Verfügbarkeit
  • Bio-LPG als regenerative Alternative
  • Flüssiggas ist günstiger als Heizöl
  • Gasbrennwerttechnik ist günstiger und erprobter als Ölbrennwerttechnik
  • Wartung der Gasheizung ist günstiger als bei der Ölheizung
  • Unabhängig vom Leitungsnetz mit eigenem Energievorrat

Der Überblick zeigt: Flüssiggas hat zahlreiche Vorteile gegenüber Heizöl. Wer von diesen profitieren möchte, kann die Kosten der neuen Heizung mit der Abwrackprämie für alte Heizungen bald senken. Bis es so weit ist, hält der Staat auch zahlreiche andere Fördermittel bereit. So zum Beispiel Darlehen und Zuschüsse der KfW oder hohe BAFA-Zuschüsse für das Heizen mit erneuerbaren Energien.

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Abwrackprämie Ölheizungen: Warum gibt es die Förderung?

Um die Folgen des Klimawandels abzuwenden und die globale Erwärmung zu begrenzen, hat sich Deutschland hohe Ziele gesteckt. So sollen die CO2-Emissionen im Land bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bis 2030 wird bereits eine Minderung um 40 Prozent erwartet. Wirft man heute einen Blick auf die Zahlen, scheinen die Ziele allerdings ziemlich ambitioniert. Ein Grund dafür sind veraltete Kessel. Experten schätzen, dass nur etwa 12 Prozent der in Deutschland installierten Heizungen effizient arbeiten. Alle anderen verbrauchen mehr Energie als nötig. Sie verursachen hohe Energiekosten und stoßen Unmengen an CO2 aus. Die Abwrackprämie für Öl-Heizungen, die CDU Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer Ende 2019 in die politische Diskussion brachte, soll an diesem Punkt ansetzen.

Austauschprämie für Ölheizung: Im Klimaschutzprogramm 2030 verankert

Im Ende 2019 beschlossenen Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung war die „Austauschprämie“ für Ölheizungen bereits verankert. Sie ist mit einem Zuschuss von 40 Prozent verbunden und verursacht bereits Anfang 2020 ein großes Interesse an modernen Gasheizlösungen auf Brennwertbasis mit erneuerbaren Energien.

Umtauschprämie für die Heizung soll Sanierungsstau entgegenwirken

Eine Studie des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) zeigt: Etwa ein Drittel der deutschen Heizungsanlagen sind heute mindestens 20 Jahre alt. Sie arbeiten mit Nieder- oder Konstanttemperaturtechnik und nutzen die eingesetzten Brennstoffe bei Weitem nicht aus. Mit einer Umtauschprämie für alte Ölheizungen und Gasheizungen wären allerdings etwa 39 Prozent der Hausbesitzer bereit, die alten Kessel zu ersetzen. Das bestätigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Autauschprämie für alte Heizungen hilft nicht nur dem Klima

Aus politischer Sicht ist die Abwrackprämie für alte Ölheizungen wichtig, um die mit der EU vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Denn nur so lassen sich Strafzahlungen umgehen, die bei zu hohen CO2-Emissionen fällig werden. Die dabei angestoßenen Heizungssanierungen gehen jedes Mal mit Einsparungen von bis zu 30 Prozent einher. Gut ist das aber nicht nur für das Klima, sondern auch für die Portemonnaies vieler Hausbesitzer. Der Grund: Je höher die Effizienz der eigenen Heizung ist, umso besser nutzt diese die eingesetzten Brennstoffe aus. Die Heizkosten sinken spürbar und die Unabhängigkeit von schwankenden Energiepreisen steigt

Branchenverbände kritisieren die Abwrackprämie für alte Ölheizungen

Verbände und Experten der Heizungsbranche fordern eine ähnliche Förderung bereits seit Langem. Mit den aktuellen Entwicklungen sind sie allerdings nicht vollkommen zufrieden. So fordern Sie zum Beispiel die Ausweitung der Abwrackprämie für alte Ölheizungen auf alle Heizungsarten. Denn in vielen deutschen Wohnhäuser arbeiten Gasheizanlagen oder sogar noch alte Kohleheizungen. Auch von diesen sind viele veraltet, ineffizient und mit zu hohen Emissionen verbunden.

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