Gasheizung: Arten, Kosten und Förderung

Gasheizung Brennwertherme wandhängend

In nahezu jedem zweiten deutschen Wohngebäude sorgt eine Gasheizung mit Erd- oder Flüssiggas für wohlige Wärme. Und das ist kein Wunde, denn die Gasheizung ist nahezu überall einsetzbar. Sie ist in verschiedenen Arten erhältlich, günstig, platzsparend, erprobt und dank modernster Brennwerttechnik auch überaus effizient. Flüssiggas1.de erklärt, wie eine Gasheizung funktioniert, wann sie infrage kommt und wie hoch die Kosten für ein solches Heizsystem sind.

Die Themen im Überblick:

Effizienter Standard: Gasheizung mit Brennwerttechnik

Wer auf der Suche nach einer erprobten, zuverlässigen, platzsparenden, günstigen und effizienten Heizung ist, findet mit der Gasheizung eine sehr interessante Lösung. Die Technik ist seit vielen Jahren am Markt. Sie gilt als ausgereift und holt alles aus den eingesetzten Brennstoffen. So gewinnt eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik Wärme nicht nur aus der Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas, auch aus den Abgasen zieht sie wertvolle Energie. Möglich ist das, in dem die Technik diese mit dem Heizungswasser herunterkühlt. Das führt zur Kondensation des enthaltenen Wasserdampfes und der Aktivierung verborgener Energiereserven. Die Wärme lässt sich aus dem Phasenübergang von Wasserdampf zu flüssigem Wasser gewinnen und direkt auf das Heizungswasser übertragen. Letzteres erwärmt sich und der Brennstoffverbrauch sinkt.

Buderus Logamax plus GB172-24K Gasbrennwert Kombitherme Gasheizung Brennwert Gas
  • Gas-Brennwert Kombi-Therme für Erdgas E, LL und Flüssiggas
  • Warmwasserbereitung im Durchlauf-Prinzip
  • Digitaler Basiscontroller Logamatic BC25
  • Booster-Funktion mit 30 kW Warmwasserleistung
  • Perfekt für Neubau und Modernisierung

Werbelink / Affiliate-Link

Standard- und Niedertemperaturkessel als Vorgänger

Im Vergleich zu alten Standard- oder Konstanttemperaturkesseln lassen sich die Heizkosten auf diese Weise um bis zu 30 Prozent senken, denn diese arbeiten konstant mit hohen Heizwassertemperaturen. Sie pusten die Abgase ungenutzt über den Schornstein nach draußen und verschwenden wertvolle Energie. Etwas effizienter als die Ur-Gasheizungen sind Niedertemperaturheizungen, die es seit dem Ende der 70er Jahre gibt. Sie wurden von Buderus eingeführt und waren eine Antwort auf steigende Energiepreise in Folge der Ölkrise von 1973. Niedertemperatur-Gasheizungen waren so konstruiert, dass sie auch mit niedrigeren Heizwassertemperaturen arbeiten konnten. Sie liefen effizienter, schickten aber immer noch viel Heizwärme ungenutzt über den Schornstein nach draußen.

Kombitherme oder Heizgerät mit Warmwasserspeicher

Wer sich für eine Gasheizung mit Brennwerttechnik interessiert, kann diese heute gleich doppelt nutzen. Und zwar zur Erzeugung von Raumwärme und zum Erwärmen von Trinkwasser. Kompakt und platzsparend funktioniert das mit Kombithermen, die mit einem leistungsfähigen Durchlauferhitzer ausgestattet sind. Dieser überträgt nur dann Wärme an das Wasser zum Duschen, Baden oder Spülen, wenn dieses auch benötigt wird. Die Technik kommt ohne große Speicher aus und lässt sich fast überall installieren. Eine Alternative ist die Gasheizung in Kombination mit einem externen Warmwasserspeicher. Sie erwärmt Trinkwasser mit kleinerer Leistung auf Vorrat, sodass dieses im Bedarfsfall immer zur Verfügung steht. Der Vorteil: Der Brauch- oder Trinkwasserspeicher lässt sich auch mit Solarwärme speisen. Solarthermiekollektoren auf dem Dach decken den jährlichen Warmwasserwärmebedarf dabei zu etwa 60 Prozent. Sie schonen die Gasheizung, entlasten die Umwelt und sorgen zudem für spürbar sinkende Heizkosten.

Gasheizung als stehender Kessel oder hängende Therme

Hersteller, wie Viessmann, Buderus, Junkers oder Wolf, bieten Gasheizungen heute oft in stehender oder wandhängender Form an. Aber worin liegt eigentlich der Unterschied? Stehende Gasheizungen (auch Gaskessel) enthalten mehr Wasser. Sie speichern einen Teil der erzeugten Wärme und arbeiten dadurch gleichmäßiger. Da moderne Gasheizungen mit modulierenden Brennern ausgestattet sind, können sie ihre Leistung auch ohne Einbußen in der Effizienz herauf oder herunterfahren. Ein Vorteil, der den Einsatz wandhängender Gasthermen ermöglicht. Diese enthalten deutlich weniger Wasser. Sie sind kompakter, leichter und reagieren schneller auf geänderte Anforderungen im Haus.

Effiziente Regelung für Komfort und niedrige Heizkosten

Für hohen Komfort und niedrige Heizkosten sorgen bei einer Gasheizung aber nicht nur effiziente Brenner und leistungsfähige Wärmeübertrager. Auch die Regelung ist ein wichtiger Bestandteil der Technik. Sie passt die Leistung der Heizung optimal an den Bedarf im Haus an und hilft, den Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Alternativen zur Gasheizung mit Brennwerttechnik

Brennwertthermen sind heute der Standard, wenn es um die Gasheiztechnik geht. Neben dieser sind allerdings auch weitere Systeme erhältlich, die Wärme und teilweise sogar Strom aus Erd- oder Flüssiggas gewinnen. Die bekanntesten sind:

  • Blockheizkraftwerke (BHKWs)
  • Brennstoffzellenheizungen
  • Wärmepumpen für Gas

Blockheizkraftwerk für den Betrieb mit Erd- und Flüssiggas

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) besteht im Kern aus einem Motor, der mit Erd- oder Flüssiggas läuft. Er treibt einen Generator an, der wiederum eigenen Strom erzeugt. Dieser lässt sich im Haus verbrauchen oder gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz einspeisen. Wärmeübertrager fangen unterdessen die entstehende Abwärme auf und speisen diese in das Heizsystem ein. Um viel Strom zu erzeugen, laufen BHKWs einen Großteil des Jahres mit geringer Leistung. Benötigt ein Haus im Winter mehr Wärme, springt eine sparsame Gasheizung mit Brennwerttechnik ein. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten lohnen sich BHKW-Anlagen überwiegend in Gebäuden, die ganzjährig viel Wärme benötigen. Nur so laufen sie lange genug, um viel Strom zu erzeugen und hohe Einsparungen zu erwirtschaften.

Brennstoffzellen in Kombination mit Brennwert-Gasheizung

Eine moderne Alternative zum BHKW ist die Brennstoffzelle. Die Technik gewinnt Wasserstoff aus Erdgas und lässt diesen kontrolliert mit Sauerstoff reagieren. Die umgekehrte Elektrolyse setzt dabei Strom und Wärme frei. Während Hausbesitzer die elektrische Energie selbst verbrauchen können, geht die gewonnene Wärme direkt in das Heizsystem. Genau wie ein BHKW, arbeitet auch die Brennstoffzelle mit niedrigen Leistungen, um lange laufen und viel Strom erzeugen zu können. Bei hohem Bedarf unterstützt eine Gasheizung schnell und effizient mit zusätzlicher Wärme. Da Brennstoffzellen bei gleicher Wärmeproduktion mehr Strom erzeugen, als BHKWs, lohnen sie sich auch in Gebäuden mit geringerem Wärmebedarf.

Hinweis: Moderne Brennstoffzellen sind in der Lage, den für die chemische Reaktion benötigten Wasserstoff auch aus Flüssiggas zu gewinnen. Es bleibt abzuwarten, wann Hersteller ihre Geräte für den flexiblen Brennstoff freigeben.

Gasbetriebene Wärmepumpe nutzt Gasbrennwertmodul

Wärmepumpen nehmen Energie aus der Umwelt auf, um diese technisch auf ein höheres Niveau zu bringen. Möglich ist das durch die Verdichtung eines sogenannten Kältemittels. Dieses erwärmt sich mit kostenfreier Energie aus Erde, Luft oder Wasser. Erhöhen Verdichter den Druck des Mediums, steigt auch seine Temperatur und die Umweltwärme lässt sich für die Heizung nutzen. Moderne Gaswärmepumpen setzen dabei neben gasbetriebenen Kompressoren auch auf thermische Verdichter. Wie das im Detail funktioniert, erklären wir im Beitrag zur Gaswärmepumpe.

Verschiedene Brennstoffe für die Gasheizung

Moderne Gasheizungen arbeiten vorrangig mit Erd- oder Biogas. Dabei handelt es sich um fossile oder regenerativ hergestellte Brennstoffe, die über ein öffentliches Versorgungsnetz verfügbar sind. Aber auch dann, wenn dieses in der eigenen Region nicht vorhanden oder der Anschluss daran zu teuer ist, können Hausbesitzer mit Gas heizen. Möglich ist das mit einer Flüssiggasanlage, die sich heute fast überall errichten und betreiben lässt.

Flüssiggas als flexibler und überall einsetzbarer Brennstoff

Flüssiggas besteht aus Butan- und Propangas. Beide Rohstoffe lassen sich bei der Förderung und Aufbereitung fossiler Rohstoffe gewinnen und bereits unter geringem Druck in den flüssigen Aggregatzustand überführen. Als Flüssigkeit ist der Brennstoff transportabel und in sogenannten Flüssiggastanks lagerbar. Letztere lassen sich einfach vor dem Haus aufstellen und mit der Flüssiggasheizung verbinden. Das Besondere daran: Flüssiggas ist, anders als Heizöl, nicht gewässerschädigend. Auch dem Einsatz in Hochwasser- und Wasserschutzgebieten steht damit erst einmal nichts im Wege. Zum Einsatz kommen dabei normale Gasheizungen. Lediglich die Düsen am Brenner sind in einigen Fällen zu tauschen.

Übrigens: Anbieter liefern den Brennstoff auf Wunsch automatisch, sodass Verbraucher nicht jedes Mal aufs neue Flüssiggas bestellen müssen. Sie können ihre Gasheizung somit genauso komfortabel nutzen, wie mit einem konventionellen Gasanschluss.

Bio-LPG: Nachhaltiges Flüssiggas für die moderne Gasheizung

Wer nach einer nachhaltigen, umwelt- und klimaschonenden Heizung sucht, kann neben Flüssiggas auch sogenanntes Bio-LPG (Bio-Flüssiggas) bestellen. Dieses besteht aus Abfällen anderer Industrien, sowie nachwachsenden Rohstoffen. Es ist nicht fossil und geht mit erheblichen CO2-Einsparungen einher. Da sich die Eigenschaften von konventionellem und biologischem Flüssiggas nicht unterscheiden, können Hausbesitzer ihre Gasheizung ohne technische Maßnahmen umstellen. Es ist sogar möglich, beide Brennstoffarten in einem Tank zu vermischen.

Voraussetzung für den effizienten Betrieb der Technik

Damit eine Gasheizung mit Brennwerttechnik richtig funktioniert, muss das Haus einige Voraussetzungen erfüllen. Wichtig sind dabei vor allem niedrige Heizwassertemperaturen, denn diese ermöglichen die Kondensation des Wasserdampfes im Abgas und damit auch die höhere Energieausbeute. Damit sich die Vor- und Rücklauftemperaturen im Heizungsnetz senken lassen, müssen große Heizflächen installiert sein. Infrage kommen dabei groß ausgelegte Heizkörper oder Flächenheizsysteme. Letztere bringen Wärme über Böden, Wände oder Decken in den Raum. Sie arbeiten besonders effizient und sorgen darüber hinaus auch für eine höhere Behaglichkeit.

Feuchteunempfindliche Schornsteine für die Gasheizung

Der Schornstein einer Gasbrennwertheizung muss feuchteunempfindlich sein, denn auch in diesem kann Wasserdampf aus dem Abgas kondensieren. In konventionellen Systemen würde das Wasser die Wandungen der Kamine durchfeuchten und über kurz oder lang zerstören. Besonders sicher sind dabei Edelstahl- oder Kunststoffsysteme, die sich meist einfach in den bestehenden Abzug einschieben lassen.

Gasheizung: Kosten für Heizgeräte und Montage

Wie viel kann eine Gasheizung kosten? Eine Antwort auf diese Frage hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu den wichtigsten zählen die Art und die Leistung der Heizgeräte. Die folgende Tabelle zeigt die Ausgaben für eine neue Gasbrennwertheizung im Detail:

Position Kosten
Gasbrennwertheizung 2.000 bis 6.000 Euro
Trinkwasserspeicher (bei Bedarf) 500 bis 1.000 Euro
Abgassystem 750 bis 1.500 Euro
Armaturen und Rohrleitungen 1.000 bis 1.500 Euro
Montage (inkl. Demontage Altanlage) 1.000 bis 1.500 Euro
Gesamtkosten der Gasheizung 5.250 bis 11.500 Euro

 

Wichtig zu wissen ist, dass bei einer Gasheizung die Kosten sehr stark vom Modell abhängen. Wer hier spart, muss später unter Umständen Einbußen im Komfort akzeptieren und höhere Heizkosten zahlen. Neben den Preisen sollten Verbraucher daher auch aktuelle Testberichte lesen, Leistungs- und Funktionsdaten miteinander vergleichen.

Zusätzliche Ausgaben für eine Gas-Solar-Hybridheizung

Möchten Hausbesitzer Heizkosten sparen und die Umwelt entlasten, können sie zusätzlich auch eine Solaranlage einbauen. Diese verwandelt die Gasheizanlage in eine moderne Hybridheizung, die Warmwasser und/oder Heizung regenerativ mit Energie versorgt. Die Mehrkosten belaufen sich dabei auf:

  • 3.500 bis 5.000 Euro für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung
  • 8.000 bis 10.000 Euro für eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung.

Hohe staatliche Zuschüsse federn die zusätzlichen Ausgaben meist etwas ab, sodass sich die Technik schneller rechnet,

Brennstoffkosten für den Betrieb mit Flüssiggas

Wie viel der Brennstoff einer Gasheizung kosten kann, hängt vor allem vom Energiebedarf ab. Dieser ist niedrig, wenn ein Haus energiesparend gebaut oder saniert wurde. Grobe Anhaltswerte für den Bedarf an Flüssiggas liefert die folgende Tabelle.

Baujahr Energiebedarf Flüssiggasverbrauch (Brennwert)
1970 bis 1980 200 bis 300 kWh/m²a 27 bis 42 l/m²a
1980 bis 1990 125 bis 200 kWh/m²a 17 bis 27 l/m²a
1990 bis 2000 90 bis 125 kWh/m²a 12 bis 17 l/m²a
2000 bis heute 25 bis 90 kWh/m²a 4 bis 12 l/m²a

 

Um die Heizkosten zu ermitteln, müssen Verbraucher den passenden Flüssiggasverbrauch mit der beheizten Fläche und dem aktuellen Flüssiggaspreis multiplizieren. Ein Beispiel für eine Wohnfläche von 120 Quadratmetern (Baujahr 2000) und einem Preis von 45,75 Cent pro Liter:

  • 12 l/m²a x 120 m² x 45,75 ct/l = 658 Euro pro Jahr

Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei den Angaben in der Tabelle lediglich um Richtwerte handelt, die von Fall zu Fall unterschiedlich sein können. Informationen zur Umrechnung der Flüssiggaseinheiten gibt der Beitrag Flüssiggas Umrechnung & Formeln m3, kWh, Liter, kg.

Staatliche Förderung der Gasheizung: Zuschüsse und Kredite

Der Staat fördert die Anschaffung eine Gasbrennwertheizung im Altbau mit hohen Fördermitteln. Zur Auswahl stehen dabei einmalige Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die folgende Tabelle zeigt die Förderkonditionen im Detail.

Förderprogramm Maßnahme Zuschuss / Darlehen
KfW-Programm 430 Einbau einer Gasheizung mit Brennwerttechnik im Bestand 10 Prozent Zuschuss maximal: 5.000 Euro

 

KfW-Programm 430 Neue Brennwertheizung und Optimierung der Altanlage im Bestand 15 Prozent Zuschuss maximal: 7.500 Euro

 

KfW-Programm 152 Einbau einer Gasheizung mit Brennwerttechnik im Bestand Darlehen zu 0,75 Prozent, maximal 50.000 Euro
+ 7,5 Prozent Tilgungszuschuss (maximal 3.750 Euro)
KfW-Programm 152 Neue Brennwertheizung und Optimierung der Altanlage im Bestand Darlehen zu 0,75 Prozent, maximal 50.000 Euro
+ 12,5 Prozent Tilgungszuschuss (maximal 6.250 Euro)

 

Die Angaben beziehen sich immer auf eine Wohneinheit. Fördermittel aus dem Programm 430 gibt es dabei nur für Ein- und Zweifamilienhäuser. Wichtig ist außerdem, dass Interessenten die Fördermittel vor dem Einbau der Gasheizung beantragen. Ein Energieberater muss dabei bestätigen, dass die Förderrichtlinien eingehalten werden.

Solarthermie und Gasheizung: Mehr Förderung vom Staat

Höhere Fördermittel gibt es, wenn Hausbesitzer die Gasbrennwertheizung mit einer Solaranlage kombinieren. Denn dabei vergibt der Staat über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse in Höhe von mindestens:

  • 1.000 Euro für den Heizungstausch mit Warmwasser-Solaranlage
  • 2.500 Euro für den Heizungstausch mit Solar-Heizung

Höhere Fördermittel gibt es, wenn Verbraucher ihr Haus energetisch Modernisieren (50 Prozent der Förderung extra) und die alte Heizungsanlage optimieren (10 Prozent der Kosten extra). Wichtig ist auch hier, dass Sanierer die Fördermittel vor dem Einbau der Gasheizung beantragen. Ein Energieberater ist bei der BAFA-Förderung allerdings nicht erforderlich.

Vorteile und Nachteile einer Gasheizung im Vergleich

Moderne Gasbrennwertheizungen arbeiten effizient. Sie verursachen geringe Heizkosten, sind nahezu überall einsetzbar und besonders platzsparend. Die Heizgeräte schonen die Umwelt, lassen sich mit Solarthermie kombinieren und sogar mit biologisch hergestellten Brennstoffen betreiben. Nachteilig ist hingegen, dass Hausbesitzer entweder einen Gasanschluss oder einen Flüssiggastank benötigen. Außerdem lässt sich die Entwicklung der Brennstoffpreise heute nicht vorhersagen. Die folgende Tabelle zeigt die Vor- und Nachteile moderner Gasheizungen im Überblick.

Vorteil der Gasheizung Nachteil der Gasheizung
ausgereifte und zuverlässige Heiztechnik Gasanschluss oder Gastank erforderlich
effizient und umweltschonend Entwicklung der Brennstoffpreise ist nicht vorhersehbar
platzsparend und nahezu überall einsetzbar (mit Flüssiggastank auch in abgelegenen Regionen)
Betrieb mit biologischen Brennstoffen ist möglich
Kombination mit regenerativen Energien ist möglich
Vergleichsweise geringe Anschaffungskosten
hohe Fördermittel für den Einbau im Bestand

 

top
Expertenberatung zum Ortstarif